Logo guckloch
Logo zur SchulKinoWoche

SchulKinoWoche
5.-14. März im guckloch im CINEMA Donaueschingen und guckloch VS-Villingen

Das ist die sechste Schulkinowoche in Baden-Württemberg. In Zusammenarbeit mit dem Kreismedienzentrum werden den Schulen im guckloch-Kino Donaueschingen und dem kommunalen Kino guckloch VS unterschiedliche Filme für die verschiedenen Altersstufen, zu aktuellen Themen angeboten.

7 oder warum ich auf der Welt bin

Regie: Antje Starost | ab 3. Klasse | 87 Minuten

VL: Mittwoch, 07.03.2012, 09:00 Uhr
DS: Mittwoch, 14.03.2012, 09:00 Filmgespräch mit Regisseurin Antje Starost

Sieben Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren schildern, was ihnen wichtig ist, was sie gern machen, was sie bewegt, was sie über die Zukunft denken, wie sie sich selbst und ihre Umwelt sehen und was sie an ihrem Leben besonders fasziniert: Jonathan liebt das Angeln, Chrysanthi die kretischen Berge, Vici und Vivi sind grundverschieden aber unzertrennlich, lieben das Meer und die Musik. Jedes dieser Kinder erzählt von einem anderen Leben, trotzdem ähneln sich Sehnsüchte und Gedanken in vielen Punkten. Bei ihren Erzählungen schaut ihnen kein Erwachsener über die Schulter, niemand kommentiert, was sie sagen, es dreht sich nur um sie. Die Zusammenstellung ergibt einen Einblick in die Weltsicht dieser Kinder, ohne zu verallgemeinern oder zu werten.

Tom Sawyer

Regie: Hermine Huntgeburth | ab 5. Klasse | 109 Minuten

DS: Dienstag, 06.03.2012, 09:00 Uhr
VL: Mittwoch, 07.03.2012, 11:00 Uhr

Der Waisenjunge Tom und sein bester Freund Huck leben in St. Petersburg am Mississippi. Tom wohnt mit seinem Halbbruder Sid bei Tante Polly und Huck lebt alleine am Fluss. Als die abenteuerlustigen Jungs nachts auf den Friedhof gehen, beobachten sie den Mord an dem Dorfarzt Robinson. Der Landstreicher Muff Potter wird daraufhin verdächtigt und eingesperrt. Tom klärt das Gericht über den wahren Mörder, Indianer Joe, auf. Aus Angst vor Joe’s Rache flüchten die Freunde mit einem Floss auf eine Insel, wo sie erneut auf das Halbblut treffen. Im letzten Moment können sie fliehen. Wieder zurück, verirrt sich Tom mit seiner Schulfreundin Becky in einer Höhle und begegnet dabei Joe, der dort seinen Schatz versteckt.

Taste the Waste

Regie: Valentin Thurn | ab 7. Klasse | 90 Minuten

DS: Dienstag, 06.03.2012, 11:00 Uhr
VL: Donnerstag, 08.03.2012, 09:00 Uhr

Große Auswahl bis zum Ladenschluss. Lange haltbare Produkte. Frisches Gemüse, das auch gut aussieht. Die Lebensmittelbranche gibt den Kunden/innen, was sie wollen. Aber zu welchem Preis? Der Dokumentarfilm zeigt, wie viele gute Lebensmittel täglich vernichtet werden. Allein 90 Millionen Tonnen sollen es pro Jahr in der EU sein. Weil sie nur noch eine Woche haltbar sind, weil zu viel gekauft wurde, weil sie nicht Normen entsprechen – von den berühmten ungekrümmten Gurken, die besser transportiert werden können, bis hin zu Tomaten und Kartoffeln mit standardisieren Größen. Der Film folgt ebenfalls Bauern, Händlern und Menschen, die sich um Alternativen bemühen.

The Kings Speech

Regie: Tom Hooper | ab 9. Klasse | 110 Minuten | England/Australien 2010

DS: Donnerstag, 08.03.2012, 09:00 Uhr

Prinz Albert von York, genannt Bertie, ist ein zurückhaltender Mann, der seit seiner frühen Kindheit zum hartnäckigen Stottern neigt. Gerade öffentliche Auftritte, die doch zu seinen Pflichten als Zweitgeborener von König George V von England gehören, werden ihm zur Qual. Kaum eine Behandlungsmethode, die Bertie und seine Frau Elizabeth noch nicht ausprobiert haben, - doch vergebens. Zufällig landet Bertie bei Lionel Logue einem selbsternannten Sprachtherapeuten. Ausgerechnet dessen unorthodoxen Therapietechniken führen zu überraschenden Erfolgen. Als sein Vater stirbt und sein Bruder Edward VIII abdankt, wird Bertie 1936 unerwartet Englands neuer König George VI. Es ist Lionel, der ihm hilft, vor einem Mikrofon frei zu sprechen, seine Stimme zu finden, um England durch den Zweiten Weltkrieg zu führen.

Wüstenblume

Regie: Sherry Hormann | ab 11. Klasse | 120 Minuten | D/Ö/F 2009

DS: Do, 08.03.2012, 20:15 Uhr In Kooperation mit dem Frauenforum DS
DS: Fr, 09.03.2012, 09:00 Uhr

In den 1980er- und 1990er-Jahren gehört die Afrikanerin Waris Dirie zu den internationalen Top-Models der Modebranche. Ihre Geschichte mutet wie ein modernes Aschenputtel-Märchen an: Aufgewachsen in einer somalischen Nomadenfamilie gelangt sie über Umwege nach London. Dort arbeitet sie zunächst als Dienstmädchen in der somalischen Botschaft, später dann als Putzfrau in einem Fast-Food-Restaurant, wo sie vom Starfotografen Terry Donaldson entdeckt wird. In der Folge ziert die junge Frau die Titel namhafter Hochglanzmagazine und wird das Gesicht großer Werbekampagnen. Doch hinter ihrer Schönheit verbirgt sich ein traumatisches Erlebnis, dessen körperliche und seelische Narben nicht verheilt sind: Waris Dirie wurden im Alter von fünf Jahren die Genitalien beschnitten – ein Schicksal, das sie weltweit mit etwa 150 Millionen Frauen und Mädchen teilt. Schließlich nutzt Dirie ihre Popularität als Model und spricht öffentlich über das ihr zugefügte Leid, macht so auf die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung aufmerksam und wird zur engagierten Kämpferin gegen diese Form der Menschenrechtsverletzung.

Kriegerin

Drehbuch und Regie: David Wnendt | ab 11. Klasse | 103 Minuten | D 2011

VL: Donnerstag, 08.03.2012, 11:00 Uhr
DS: Freitag, 09.03.2012, 09:00 Uhr

Marisa ist jung, weiblich und rechtsradikal. Sie ist Teil der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Marisa bekommt Konkurrenz in der Clique. Das neue Mädchen Svenja geht ihr gehörig auf die Nerven. Dann gerät Marisa mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander, die hier in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Damit löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles auf den Kopf stellt. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt sich zu ändern, doch der Weg raus wird härter als sie ahnt.