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Buch: Kinogeschichte(n) Kinogeschichte(n)

Kinogeschichte(n)

25 Jahre Kommunales Kino guckloch
Herausgegeben von Gisela Gerst und Dieter Krauß
erschienen im Bleicher-Verlag
ISBN: 3-88350-062-3
Im Buchhandel oder über das guckloch-Kino für 20 Euro erhältlich.

Kinomacher und ihre Wegbegleiter reflektieren gemeinsam über eine aufregende Zeit der deutschen Kinogeschichte aus der Provinz heraus. Das Kommunale Kino guckloch in Villingen-Schwenningen begann 1977 mit regelmäßigen Filmvorführungen. Es gehört somit noch zur ersten Generation der Kommunalen Kinos, die sich zu Beginn der 70er Jahre in Frankfurt, Berlin, Duisburg und anderen Großstädten gründeten. Die Anfänge liegen somit, vor der Zeit in der sich die Idee einer Integration von engagierter Kinoarbeit in die Angebote kommunaler Kulturprogramme auch in die Provinz verbreitete.

Heute gibt es in rund 180 Städten Kommunale Kinos in sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen, deren gemeinsames Ziel lautet: "Andere Filme anders zeigen". Diese kulturellen Kinoarbeit, und ihre oft nicht einfache Einbindung in die Kommunalpolitik, wird in Form einer Chronik exemplarisch am Beispiel dieses Kinos erzählt. Indem darin eine Konzentration auf aus heutiger Sicht wesentliches der deutschen Kinoszene erfolgt, soll auch eine ausschnitthafte Geschichte des deutschen Films der vergangenen 25 Jahre erzählt werden. Einen überragenden Ruf erwarb sich dieses Kino dadurch, dass zahlreiche Filmschaffende ihre Arbeiten persönlich vorstellten, ob das nun frühe Entdeckungen wie z.B. Nico Hofmann, Roland Suso Richter, Ralf Huettner, Wolfgang Becker und Tom Tykwer mit ihren ersten Arbeiten waren, oder schon prominente Vertreter der internationalen Filmkunst, wie Peter Lilienthal, Margarethe von Trotta, Doris Dörrie, Daniel Schmid, Krzysztof Zanussi oder Ken Loach. Beiträger von einigen dieser Gäste zu bestimmten Themen finden sich in der Chronik wieder.

So schreiben beispielsweise:

Kinogeschichte(n) ist in kurzweiliges Lesebuch, das durch die vielen verschiedenen Blickwinkel selbstverständlich keinen vollständigen Überblick, dafür aber eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise in die noch junge Vergangenheit des deutschen Kinos bietet. Ein Beitrag für die Zukunft des "anderen Kinos" und für die Filmkunst von Morgen.