Deutschland 2019

Regie: Ilker Çatak
Buch: Nils Mohl, Ilker Çatak, Johannes Duncker
Bildgestaltung: Florian Mag
Montage: Sascha Gerlach, Jan Ruschke
DarstellerInnen: Anne Ratte-Polle, Ogulcan Arman Uslu, Godehard Giese

120 Minuten

FSK: ab 12

Festivals & Preise:

Deutscher Filmpreis 2020: Bester Spielfilm
Bayerischer Filmpreis 2020: Beste Darstellerin (Anne Ratte-Polle)

 

Originalfassung ()



Es gilt das gesprochene Wort

Spätestens mit diesem Film, seinem zweiten Langfilm nach Es war einmal Indianerland, dürfte klar sein: Der 1984 in Berlin geborene Ilker Çatak gehört zu jenen Regisseuren, die das deutsche Kino der 20er Jahre prägen werden. Denn was Çatak macht, ist großes Kino. Ganz großes Kino, wie es hierzulande selten geworden ist, seit kaum noch ein Kinofilm ohne Fernsehgelder produziert wird und meistens auch dementsprechend aussieht.

Ein Film, der von einigen Menschen handelt, die alle nur das Beste, das Gute wollen, aber mit traumwandlerischer Sicherheit fast immer das Falsche tun oder sagen. Ein Film über große Gefühle und kleine Enttäuschungen. Ein Film über Migration und Tourismus. Ein Film über das Unausgesprochene, das Verdrängte und das Selbstverständliche. Ein Film über das Leben in einer globalisierten Welt und die Liebe im Kapitalismus, über Armut und Reichtum, über Krankheit und Hoffnung, über Toleranz und Ignoranz.

Emotionale Fremde treffen auf fremde Emotionen. Ein Film über Konflikte und Lösungen.

Villingen
Mittwoch, 25. August 2021
20:15 Uhr
keine Vorstellung