Deutschland, Frankreich 2020

 

Regie: Julia von Heinz
Drehbuch: Julia von Heinz, John Quester
Bildgestaltung: Daniela Knapp
Musik: Matthias Petsche, Rüdiger Eisberg, Neonschwarz
Montage: Georg Söring
DarstellerInnen: Mala Emde, Luisa-Celine Gaffron, Noah Saavedra, Tonio Schneider


111 Minuten

FSK: ab 12

Filmpreise:
Internat. Filmfestspiele Venedig 2020: Bisato d’Oro für beste Darstellerin Mala Emde
Bayerischer Filmpreis 2020: Regiepreis für Julia von Heinz
Biberacher Filmfestspiele 2020: Goldener Biber für Bester Spielfilm, „Adrian“ für Bester Schnitt

Originalfassung ()



Und morgen die ganze Welt

Luisa, eine zwanzigjährige Jurastudentin aus gutem Hause, schließt sich einer Antifa-Gruppe an. Sie will Widerstand leisten gegen zunehmende Angst vor Fremden, grassierenden Rassismus und immer selbstverständlicher auftretenden Rechtsradikalismus. Gemeinsam mit ihren Freunden unterwandert sie eine Gruppe von Neonazis, um mehr über einen geplanten Angriff auf die Antifa-Szene herauszufinden. Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist. Die Regisseurin Julia von Heinz hat einen fast autobiografischen Film gedreht. Als junge Frau gehörte sie einer Antifa-Gruppe an. Ein hochpolitisches Drama, das Einblicke in die inneren Kämpfe der Protagonistin und ihrer Freundin zeigt. Der Filmtitel Und morgen die ganze Welt nimmt Bezug auf ein nationalsozialistisches Propagandalied.

Villingen
Mittwoch, 27. Oktober 2021
20:15 Uhr
Montag, 25. Oktober 2021
20:00 Uhr