Deutschland, Tschechien 2021


Regie: Christian Schwochow

Drehbuch: Thomas Wendrich

Bildgestaltung: Frank Lamm

Musik: Folex, Tom Hodge

Montage: Jens Klüber

Produktion: Christoph Friedel, Claudia Steffen

Darsteller: Luna Wedler, Jannis Niederwöhner


126 Minuten

FSK: ab 12

Original (deutsch, englisch, französisch, tschechisch)
mit deutschen Untertiteln



Je suis Karl

Je suis Karl zeigt die Geschichte von Maxi, einem Mädchen, das sich, nachdem ihre Mutter und ihre Brüder bei einem Terror-Anschlag ums Leben kommen, einer radikalen Jugend-Bewegung anschließt. Maxi und ihr Vater über leben den Anschlag nur aus Glück. Doch Maxi fühlt sich von allen missverstanden und nicht ernst genommen, niemand hört ihr zu, nicht die Polizeibeamten und auch ihr zutiefst in Trauer versunkener Vater ist noch nicht dazu bereit mit ihr über den Anschlag zu sprechen. Dieses Gefühl bleibt, bis sie den charismatischen Karl kennen lernt, der als einziger versucht, ihre Gefühle zu verstehen. Karl lädt sie ein, mit ihm nach Prag zukommen und einer Veranstaltung beizuwohnen, die ihr dabei helfen soll, ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Nach dieser Versammlung wird sie von Karl immer mehr um den Finger gewickelt und rutscht so immer tiefer in die radikalen Teile der Bewegung ab. Der Film beschreibt gut, wie sich leicht sich das Gefühl von Unverständlichkeit eines Opfers, von manipulativen Menschen zu Nutze gemacht werden kann, um eben diese Opfer für ihre Sache zu rekrutieren.

Villingen
Sonntag, 09. Januar 2022
17:00 Uhr
keine Vorstellung