So viel Schnee und Eis! Wer lebt denn hier in der Arktis, so hoch im Norden ? Kina und Yuk zum Beispiel, ein Polarfuchspaar. Zusammen leben sie in einer gemütlichen Höhle und warten auf ihre Fuchswelpen. Dann aber wird Yuk auf einer Eisscholle weit weg von Kina getrieben.
Ob sie einander wiederfinden beschreibt die Geschichte auf spannende Weise. Während Yuk auf seiner Eisscholle immer weiter weg treibt, muss Kina ihren Fuchsbau verlassen, weil ein Rotfuchs dort einziehen will. Und so macht Kina sich ihrerseits auf die Reise auf der Suche nach Yuk - und landet sogar in der Stadt, wo sie noch nie war und eigentlich auch nicht richtig hingehört.
Guillaume Maidatchevsky hat beeindruckende Bilder gemacht, und auch wenn er formell Spielfilme macht, ist Die Abenteuer von Kina und Yuk eigentlich ein verkappter Dokumentarfilm. Um dennoch den für die Vermarktung wichtigen Spielfilmcharakter zu erhalten, wurde eine voiceover-Erzählung über die Geschichte gelegt, die die Tiere und ihre Abenteuer arg vermenschlicht. Das stört aber offensichtlich nur die erwachsenen Zuschauer, für die jüngsten Zuschauer dagegen wird die Intensität der wirklich beeindruckenden Naturaufnahmen durch die erzählte Geschichte eher noch gefördert.
Großartige Naturaufnahmen und eine wichtige Erinnerung, dass mit dem Klimawandel überall die Welt aus den Fugen gerät.