Belgien, Frankreich 2025

Regie und Buch: Jean-Pierre & Luc Dardenne
Bildgestaltung: Benoit Dervaux
Montage: Tristan Meunier, Marie-Hélène Dozo
Produktion: Les Filmes du Fleuve
Darstellerinnen: Elsa Houben, Lucie Laruelle, Janaina Halloy, Babette Verbeek, Samia Hilmi

104 Minuten

FSK: ab 12

Festivals & Preise:
Cannes 2025: Bestes Drehbuch, Preis der Ökumenischen Jury

Original (Französisch)
mit deutschen Untertiteln



Jeunes mères
Junge Mütter

In dem neuen Spielfilm der „Dardenne-Brüder“ erleben wir eine Gruppe junger Frauen, die in einem Heim für alleinerziehende Mütter wohnen. Sie alle verbindet, dass sie, gerade mal 15 oder 16 Jahre alt, schwanger sind und aus prekären familiären Verhältnissen stammen, sie haben Erfahrung gemacht mit Gewalt, Missbrauch, Drogen.

In dem Heim werden sie an das Leben mit Kind herangeführt, sie müssen jetzt Mutter werden und sich von ihrer eigenen Kindheit lösen. Wie können sie für einen anderen Menschen sorgen, wenn sie ihren eigenen Weg noch gar nicht gefunden haben und mit sich selbst beschäftigt sind? Die Wege sind unterschiedlich. Da ist z.B. Perla, die versucht, den Vater des Kindes mit einzubinden, der sich allerdings immer mehr zurückzieht.Oder Jessica, die von ihrer eigenen Mutter als Säugling weggegeben wurde und nun Kontakt zu der bisher unbekannten Mutter sucht, um zu erfahren, warum sie weggegeben wurde. Für Ariane ist ganz klar, dass sie ihr Kind in die Obhut anderer Eltern geben will. Und Julie und ihr Freund versuchen einen Start gemeinsam als Familie und bemühen sich um eine erste gemeinsame Wohnung.

Seien es Handgriffe bei Pflege oder Ernährung des Babys, Beratung oder Begleitung im Umgang mit Ämtern, Partnern, Eltern, sie erfahren Unterstützung und entwickeln ein Maß an Hoffnung, dass es ihren Kindern einmal besser gehen soll.

Gertrud Cammerer-Karger


Donaueschingen
Montag, 27. April 2026
17:00 Uhr (deutsch)
20:00 Uhr (OmU)
Mittwoch, 29. April 2026
17:00 Uhr (deutsch)
20:15 Uhr (OmU)