Deutschland 2017

Regie: Alain Gsponer 
Drehbuch: Alex Buresch, Ödön von Horvathu
Bildgestaltung: Yoshua Berkowitz
Musik: Enis Rotthoff
Montage: Tobias Haas
Produktion: Sophia Aldenhoven
Darsteller: Emilia Schüler,Jannis Niewöhner, Jannik Schümann

114 Minuten

FSK: ab 12

Festivals & Preise: Bayrischer Filmpreis 2017, bester Nachwuchs-Schauspieler

Deutsche Originalfassung



Villingen
Sonntag, 26. Januar 2020
17:00 Uhr
Donaueschingen
keine Vorstellung
Jugend ohne Gott

Um sich ein Stipendium für eine renommierte Uni zu sichern, begibt sich Zach mit seiner Klasse auf eine Klassenfahrt in die Berge. Dort lassen die Vertreter der berühmten Ronald-Universität die Schüler gegeneinander antreten, um die besten Schüler zu ihren Studenten zu machen. Doch Zach hat noch immer mit dem Tod seines Vaters zu kämpfen, weshalb er, um seinen Tod zu verarbeiten, ein Tagebuch schreibt. Er rebelliert gegen das System, das ihn und seine Mitschüler gegen einander ausspielt und sie dazu bringt sich gegenseitig zu hassen. Als er bei einer der Aufgaben ein Mädchen im Wald trifft, erkennt er schnell, das es sich bei ihr um die Illegale handeln muss, die ihr Camp ausraubt. Er verliebt sich auf den ersten Blick in sie und trifft sich heimlich Nachts mit ihr im Wald, ihm ist klar, dass er sie geheim halten muss, weil sie sonst in Gefahr gerät. Doch als eine seiner Mitschülerinnen sein Tagebuch entwendet sind weder er noch das mysteriöse Mädchen aus dem Wald noch sicher, und es kommt zu einem Drama.

Dieser Film ist die modernisierte Verfilmung des gleichnamigen Klassikers von Ödön von Horvath. Trotz der moderneren Version der Geschichte wurde die Grund-story im Film ziemlich gleich gehalten. Eine Geschichte über Leistungsdruck und darüber was Neugierde alles anrichten kann.

Elisabeth Saurer